Asperger-Syndrom

Seit heute habe ich die 100 % offizielle klarheit. Mein Kind ist Asperger-Autist. Mit der Diagnose wurde mein Sohn nun aus der Tagesklinik ausgeschlossen. Ein Schock für mich. Man erhofft sich Hilfe und es werden die Betreuungsmöglichkeiten zu unserem Problem gemacht. Die Begründung mein Kind ist zu aggressiv und die Pfleger sind in 7 Tagen nur noch zu zweit. Man mag ihn keine Chance geben medikamentös eingestellt zu werden.

Die gleiche Klinik will ihn aber in 3 Wochen stationär aufnehmen und dann einstellen und therapieren? Einen Mama fixierten 6 jährigen Autisten. Das könnte einfach nicht gut gehen, da ich nicht mit in der Klinik übernachten dürfte.

Die andere Variante L. wird unter Überwachung des Ambulanzzentrums auf das Medikament eingestellt bis er dann vom Autismustherapiezentrum unterstützt wird.

Für uns steht jetzt wieder viel an. Neue Unterstützungsmöglichkeiten suchen, einen Pflegeantrag stellen, Änderungsantrag für den Grad der Behinderung und nebenbei die Vorbereitungen für den Unistart.

Was positiv war ist, dass meine Beobachtungen an meinem Kind, denen der Medizinerin und ihrer Kollegen sehr stark ähneln. Das zeigt mir wenigstens ich mach meinen Job als Mama gut. Ich habe mein Kind im Blick. Es ist allerdings ein schwacher Trost, wenn man sieht die Mediziner machen es sich leicht und man selbst als Mutter wird eiskalt stehen gelassen mit einem behinderten Kind und das obwohl man sich einfach nur Hilfe erhofft hat.

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2 Gedanken zu “Asperger-Syndrom

  1. Das Asperger-Syndrom ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung und wird als Behinderung mit eingeordnet. Man unterscheidet bei Behinderungen ja nicht nur geistige und körperliche, sondern auch seelische. Mein Sohn hat aktuell schon 40% welche sich nun wohl erhöhen werde.
    Des Weiteren kann es sogar eine Pflegestufe 1 geben, je nach Stärke der Beeinträchtigung, weil man auch körperliche Beeinträchtigungen hat.
    Was halt oft gegeben ist, ist das Asperger-Autisten gewöhnlich eine normale Intelligenz haben und eher als wunderlich angesehen werden, denn als Menschen mit Behinderung. Aber auch sie haben ein Anrecht auf Nachteilausgleich. Sobald hier aber der Stress verflogen ist werde ich auch mal beschreiben wie es sich bei uns auswirkt. Jeder Autist ist anders. Ich bitte nur um Verzeihung, wenn das etwas dauert.

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