Die Kita-Übernachtung

Am Freitag war ein Tag auf den mein Sohn und ich lange hin fieberten. L. übernachtete in der Kita. Er, mein angehendes Schulkind, sollte draußen auf dem Außengelände übernachten mit all seinen Kitafreunden, die wie er in die Schule kommen. Oh was waren wir beide doch sehr Nervös! Aber von Anfang an:

Am Freitagmorgen brachte ich L. selber in die Kita und hatte seine ersten Sachen mit. L. blieb in der Kita und ich ging zur Uni. Mein letztes Seminar zum Thema Sozialisationstheorien stand an. In diesem behandelte ich 2 Interessante Artikel mit Hilfe von den Theorien von Parsons, Mead, Bourdieu und Luhmann. Zum einen „Die Chancenlüge“ aus dem Spiegel im Mai / 2015 (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-134878987.html) und zum anderen „Ene, mene, muh und raus bist du aus dem Tagesspiegel vom 7.7.2015 (http://www.tagesspiegel.de/berlin/bio-kita-und-brennpunkt-kita-in-berlin-ene-mene-muh-und-raus-bist-du/12008086.html).
Im Anschluss an dieses wirklich spannende Seminar ging es wieder zur Kita, L. abholen. Wir fuhren Heim ruhten uns eine Stunde aus und dann brachte ich L., mit einer wunderbaren Pause die uns eine Eisschokolade bescherte, zum Kindergarten. Dort trafen wir auch direkt ein Mädchen aus seiner Gruppe, die zeitgleich mit uns ankam. Wir gingen rein und halfen den aufgedrehten Engeln beim Auspacken. Immerhin durften sie ja draußen im großen Pfadfinderzelt übernachten auf Luftmatratze und im Schlafsack. Schön war, dass die Kinderschar sich sehr schnell einig war, wer neben wem schlafen wollte. Dann verabschiedeten wir uns.

Nun rekonstruiere ich aus den Erzählungen der Erzieher wie der Abend weiter verlaufen ist.

Die Kinder haben dann mit den Erzieherinnen gemeinsam gegrillt (vegetarisch und normal). L. haben die vegetarischen Würstchen wie immer vorzüglich geschmeckt.

Im Anschluss daran haben die Kinder sich ihre Taschenlampen nehmen dürfen und sind auf eine große Nachtschatzsuche gegangen. Auf dieser Suche war L. wohl ziemlich müde und erwähnte es immer wieder. Trotz dieser Müdigkeit hat er an einer Situation prima reagiert. Ein anderes Kind hatte ihn geschubst und wo L. früher komplett hochgegangen wäre hat er sich gut runter holen lassen und hat einfach nur ein wenig geweint und nochmals gesagt, dass er sehr müde ist. Im weiteren Verlauf der Schatzsuche blieb alles friedlich und die Kinder fanden Knicklichter und Süßigkeiten.

Im Zelt zurück bekamen sie noch eine Geschichte vorgelesen und schliefen dann gegen Mitternacht ein. Um 7 Uhr standen sie dann wohl schon wieder auf und packten alles zusammen und bereiteten das Frühstück vor zu dem wir Eltern eingeladen waren. Leider musste ich da allein hin da mein Freund K. arbeiten musste. Wir saßen alle gemeinsam draußen und frühstückten. Es war eine sehr lustige Runde. Im Anschluss daran sind wir alle auf den Fahrradhof und unsere Kinder haben stolz eine Urkunde und ihre Schultüten in Empfang genommen.

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Ja jetzt sind sie alle groß. Die Zeit verfliegt und mich macht es sogar sentimental, denn wohin ist die Zeit verflogen? Vor 7 Jahren war er doch noch mein kleines Baby und heute ist er schon so groß, dass er sich traute ohne Mama woanders zu übernachten und vor allem nun fängt auch schon sehr bald die Schule an.

Alles in Allem bin ich einfach nur sehr stolz auf diese Leistung.

Einen schönen Abend euch noch!

Eure Jenny

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