Warum ich schreibe

Warum blogge ich? Warum bringe ich so meine Gedanken, Wünsche und Ängste in schriftliche Form? Warum nicht auf einen andren weg? Zum Beispiel über ein Tagebuch, was völlig anonymisiert bei mir daheim herum flattert?

Weil das nicht ich bin. Ich bin ein Mensch der kein Problem hat sein Leben zu kommunizieren. Ich bin ein Mensch der zu seinem Leben steht.
Ich weiß, dass stößt bei einigen Menschen sauer auf, denn noch immer gibt es die, die meinen, dass wenn du nicht gerade das perfekte Familienleben auslebst und einen nicht gradlinigen Weg hast bitte still zu schweigen hast. Aber wieso? Wieso haben nicht auch Menschen das Recht zu reden, deren Leben nicht gerade verlaufen ist? Warum sollen Menschen es unter einen Tisch kehren?
Andersrum gibt es auch so viele schöne Erlebnisse. Wieso soll man die nicht auch teilen? Teilen mit der Welt?

Es hat aber auch einen für mich tieferen Grund. Es ist für mich die Möglichkeit meine Gefühle zu sortieren, meinen Kummer, meine Ängste, aber auch meine Freuden. Es ist eine Art Ventil, um die alltägliche Belastung zu verarbeiten. Klar kann ich mit meinem Freund K. reden, aber das war es dann auch schon an Personen mit denen ich regelmäßig über tief liegendes rede und selbst hier im Blog geh ich nicht ganz in die tiefe.

Es gibt Momente in denen ich schwach bin und nicht der starke Mensch nach dem ich öfters nach außen wirke. Dann lieg ich daheim, weine und dann verarbeite ich durch das schreiben. Ich kann keine Gedichte schreiben. Ich kann keine Romane schreiben, aber einen einfachen Text, der nach mir klingt, das geht. Und es tut gut, wenn dann mal jemand reagiert. Und ja das passiert, wenn auch nicht oft, aber es gibt auch in meinem Facebookkreis Leute, die zwischen den Zeilen lesen und zuhören dann. Es macht das Leben einfacher für mich und gibt mir so auch Momente, das Leben nicht verbittert und zu ernst zu sehen. So kann ich dann auch einfach mal unbeschwert sein und lachen. Seit ich nun regelmäßiger Blogge hellt sich auch meine Stimmung auf. Das ist ein guter Ansatz, denn wenn es mir gut geht, geht es auch meinem Sohn gut.

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