Ein Tag „ohne“ Kind außerhalb der Vorlesungszeit

Gestern habe ich meinen Sohn nur vor der Schule gesehen. Dies lag daran, dass ich noch Veranstaltungen  am Nachmittag  und Abend hatte.

Unfreiwillig bin ich gestern Morgen um 3 Uhr früh aufgeweckt worden. Mein Kater meinte es ist total Klasse mir penetrant über den Bauch und die Beine zu rennen und zog das eifrig bis um 5 Uhr durch. Ich hab mich dann ergeben und bin aufgestanden. Der Wecker hätte eh um 5:30 Uhr geklingelt. Ich machte für Sohnemann Frühstück und überraschte ihn mit zwei fertig dekorierten Gläsern. Vorlagen für das Wochenende, denn wir wollen basteln.

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Ich machte ihn fertig und als wir dann fast aus dem Haus waren zeigte mir mein Kind eine wundervolle Weste, die sie von der Klassenlehrerin bekommen haben. So wird mein Kind bestimmt nicht übersehen.

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Um 7 Uhr war dann Sohnemann weg. Ich nahm unsere Körbe mit Blättern und da die noch nass waren nutze ich den Boden des Kinderzimmers, um sie auszubreiten und trocknen zu lassen.

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Ich selber legte mich dann nochmal hin. Und wachte um 9:34 Uhr von der Sonne auf und bekam einen Totalschock. Eine kleine Panikattacke nach dem Motto: Verdammt, das Kind muss zur Schule. Irgendwann ist mir dann aber auch aufgefallen, dass das Kind doch schon in der Schule ist. Guten Morgen Mami. Ich hab mich dann nochmal umgedreht und weiter geschlafen. Ein hoch, dass die Vorlesungszeit erst am 26.10 wieder beginnt. Dann kann man sich nach so einer kurzen Nacht nochmal erholen.

Ich bin dann gemütlich aufgestanden hab Kaffee getrunken und hab angefangen zu basteln. Dabei entstand unter anderem ein Igel. Weitere werden am Wochenende gebastelt genauso wie Ketten mit Herbstlichen Dingen dran. Kastanien, Eicheln, Blätter und Apfelscheiben.

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Um 15:30 Uhr bin ich dann los zur Agentur für Arbeit, da dort eine Veranstaltung vom Lokalen Bündnis für Familie Trier war. Es ging um das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – Trend oder Tabu?“ Seit Januar habe ich mich auf diese Veranstaltung gefreut, die vom Land unterstützt wurde und die einiges an Vorarbeitszeit benötigte. Nur leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, da kurzfristig abends noch die Schulelternbeiratswahl hinzukam. Ich nutze meine Anwesenheit aber um noch einmal mit meinem Praxisanleiter zu sprechen und mich beruhigen zu lassen, dass es nicht schlimm ist, dass ich immer noch nicht weiß wann ich genau arbeiten kann, da meine Seminare noch nicht eingeteilt sind. Er meinte wir machen das schon. Puh, Glück gehabt, da er auf meine Mail nicht geantwortet hatte war ich schon in Panik geraten.

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Ich eilte dann zur Bushaltestelle nur um zu sehen, dass der Bus gerade weg gefahren war. Da es schon 18:23 Uhr war fahren die Busse auch nicht mehr so oft. Der nächste wäre erst 25 Minuten später gekommen also lief ich in meinen Stöckelschuhen zum Hauptbahnhof. Eine ziemlich Strecke, da angekommen sah ich die Busse vom Sternverkehr zum Glück noch stehen, obwohl sie eigentlich anfahren sollten, da es schon 18:45 Uhr war. Mein Glück warteten sie noch auf einen verspäteten Bus, so dass ich den benötigten noch rennend bekam. Ich war dann etwas verfrüht an der Schule. Mit 17 Vertretern wählten wir dann in der Schule den Schulelternbeirat und voila ich hab es ja wieder mal geschafft mich aufstellen zu lassen, dabei hatte ich mir vorgenommen es nicht zu machen. Ich mach es nun 2 Jahre auch wenn das erste halbe Jahr etwas kritisch wird, da ich ja parallel noch das Praktikum habe. Ich unterhielt mich dann noch kurz mit einer Mama, deren Kind auch bei meinem Sohn in der Klasse ist, da sie mich um Tipps bat wie sie ihrem Kind besser erklären kann was bei meinem Kind anders ist. Sie hatte es versucht nachdem es einen Vorfall gab und hatte es aber nicht so ganz geschafft. Ich fand das sehr nett, denn es klang keinerlei Vorwurf gegenüber meinem Sohn heraus. Total lieb.

Dann ging es auch für mich Heim. Immerhin hab ich die längste Anreise aller Eltern und oh Wunder, wieder musste ich rennen, da mein Bus an der Haltestelle schon stand und der abends nur alle 30 Minuten kommt. Das ich renne in Stöckelschuhen zum Bus zog sich also konsequent durch meinen Abend. Um halb 9 war ich dann endlich daheim, räumte noch etwas auf und entdeckte ein wunderschön dekoriertes Glas von meinem Sohn. Da hat er sich mit meinem Freund die Mühe gemacht eins schon jetzt selber zu basteln. Um 22:30 Uhr ging es dann, nachdem mein Freund weg war, auch für mich ins Bett, wo übrigens mein Kind schon wartete. Wir haben so die Regelung, wenn Mama ihn nicht ins Bett bringen kann darf er sich bei mir hin kuscheln.

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Heute geht es dann zur Schule Laternen fertig basteln und im Anschluss für das Kind zum Hort und für mich zur Uni essen (ich bin wahnsinnig, denn die O-Tage beginnen heute) und später zum Treffen der Arbeitsgruppe Erziehung und außerschulische Bildung vom Aktionsplan Inklusion der Stadt Trier, wo ich dann aus dem Lenkungsausschuss berichten muss.

Ich wünsche einen schönen Tag!

Alles Liebe

Jenny

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