Eine kleine Wanderung über den Moselsteig

Heute hatte Sohnemann einen Therapietermin. Zeitlich lag dieser eher schlecht, da er mitten am Tag war, so bleibt dann nicht viel Zeit vom Tag über. Das Wetter war bei uns auch nicht so berauschen. Es hat ununterbrochen genieselt.

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Wir haben uns dennoch entschieden ein wenig Wandern zu gehen. Wir fuhren mit dem Bus, nach der Therapie, bis zur Bitburger Straße, marschierten bergauf zur Hochschule und gingen dann auf den Moselsteig. Wir liefen ein gutes Stück und kamen auch an der Stelle vorbei wo vor einigen Jahren eine junge Studentin verunglückte. Ob mit oder ohne Fremdeinwirkung ist bis heute nicht bekannt. Kann auch nicht, da sie erst dieses Jahr gefunden wurde. Mir schaudert es ehrlich gesagt immer wenn ich an der Stelle vorbei wandere. Heute aber besonders, denn kurz zuvor fragte mich Sohnemann noch, wo denn nochmal der Wald sei, wo das Mädchen verschwunden ist. Hier im Umkreis kennt nun mal jeder die Geschichte. Gerade bei dem Wetter wie heute aber kommen dir auch nicht gerade viele Menschen auf dem Wanderpfad entgegen, weshalb es doch etwas gruselte so allein mit Kind entlang einer Klippe zu wandern. Irgendwann beruhigte sich mein Geist aber wieder und ich konnte entspannt weiter wandern mit meinem Sohn. Ich glaube ich bin einfach zu empfindlich für sowas. Einer der Gründe warum ich auch keine Horrorfilme schauen kann.

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Allerdings kannte ich mich null aus und hatte die Wanderkarte daheim gelassen und irgendwann waren wir unsicher, ob wir überhaupt in Biewer die Klippe runter kommen.Wir entschieden usn aber noch eine viertel Stunde dem Pfad zu folgen und zu unserem Glück führte er automatisch runter in den Ortsteil. Puh, Glück gehabt. Wir waren also nach knapp 4 km wandern und leer gefutterten Brotdosen in denen Birne, Tomaten und selbstgebackene Kekse drin waren am Ziel.

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Mit dem Bus sind wir dann kaufen gefahren, da mein Milchjunkie keine Milch mehr hatte (6 Liter in 3 ½ Tagen, die Ferien sind einfach zu lang).

Daheim gab es dann für Sohnemann eine kuschelige Decke und ich machte uns Blätterteigsnacks mit Spinat und Feta warm.

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Eine Stunde später gab es dann noch bei Kerzenschein Abendessen für alle drei von uns, da dann auch K. von der Arbeit aus da war. Und ja okay ei paar Sachen waren Fastfood. Aber nach wandern mit Kind war ich nicht übermotiviert ausgiebig zu kochen.

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Als Sohnemann dann im Bett war gab ich meinen Drucker noch eine Arbeitsstunde, damit ich die Seminartexte zur freien Verfügung habe und geruhe mich nun in den verdienten Feierabend.

Eine Gute Nacht

Eure Jenny

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