Endlich wieder Vorlesungen oder der Start ins 3. Fachsemester

Einen Wunderschönen guten Abend ihr Lieben,

heute hatte ich meinen ersten Vorlesungstag im 3. Fachsemester meines Sozial- und Organisationspädagogik Studiums. Endlich. Für mich war es trotz Chaos ein persönlicher Befreiungsschlag. Schon gestern fieberte ich auf heute hin. Nicht, dass ich das Mama sein und Semesterferien nicht genieße, aber nach 10 Wochen Uni frei hab ich doch langsam einen Daheimkollaps bekommen. Ich kam mir so nutzlos vor und es erinnerte mich unangenehm an meine Zeiten wo ich auf Hartz IV angewiesen war.

Der Tag heute fing sehr früh an. Schon um 5 Uhr klingelte mein Wecker. Ich trank einen Kaffee und machte die Brotdosen für Sohnemann, der in die Herbstferienbetreuung vom Hort musste, und mich fertig. Immerhin standen 3 Seminare/Vorlesungen am Stück an. Als ich gerade fertig war stand Sohnemann um Punkt 6 Uhr auf. Schön. Es brauchte nicht Mals einen Wecker. Er frühstückte gemütlich, bekam seine Tabletten und um kurz nach 7 hüpften wir in unseren Bus.

In der Stadt mussten wir umsteigen und ein Segen, dass wir immer schon so früh umsteigen, denn so bekamen wir noch Sitzplätze. Nur eine Bushaltestelle später war unser Bus brechend voll. Sie standen bis zum Fahrer. An der Horthaltestelle stiegen wir dann aus und ich brachte Sohnemann fix in den Hort. Ich verabschiedete mich herzlich von ihm und eilte dann weiter in Richtung Universität. Ein Glück, dass es nur 15 Minuten Fußweg sind, so konnte ich mir noch einen Kaffee kaufen und in den Seminarraum eilen.

Pünktlich saß ich dann auch da und lauschte den Ausführungen des Dozenten. Ich versuchte auch mit zu denken, aber ich merkte echt 10 Wochen frei und nur Mama sein geben mir eine gewisse Demenz am gelernten Lernstoff. Ich muss echt wieder auffrischen, denn der Dozent ist sehr anspruchsvoll. Es wird ein hartes Seminar, aber ich denke, dass ich danach wirklich viel gelernt habe.

Im Anschluss eilte ich auf weiter zum nächsten Seminarraum, der in einem anderen Gebäude ist und bekam einen Herzinfarkt. Viel zu klein und es war kein Sitzplatz mehr da. Ich holte mir einen Stuhl aus einem Raum gegenüber und setzte mich hinten in die Ecke zu 2 Kommilitoninnen, die ich dadurch kenne, dass sie beim Familienentlastenden Dienst nebenbei arbeiten und meinen Sohn hin und zu betreuen. Das Seminar fing an, die Dozentin erläuterte den geplanten Ablauf und fragte, ob jemand schon Erfahrungen mit Integration und Inklusion hat. Die Kommilitoninnen neben mir schauten auf mich die Dozentin bemerkte das und ich meldete mich also und erläuterte, dass ich mit dem Thema im alltäglichen Leben zu tun habe, durch meinen wunderbaren Sohn. 2 andere erzählten noch, dass sie als Schulbegleiter arbeiten und es entstand ein kurzer Diskurs über Schulbegleiter. Es wurden dann noch Referate eingeteilt wovon ich mir eins genommen hab, da die Dozentin selber das Thema Aktionsplan Inklusion vorschlug. Perfekt, wenn man Sprecherin einer Arbeitsgruppe des Aktionsplans ist. Allerdings habe ich auch etwas Angst, dass ich es gerade deswegen verhaue. Aber ich fühl mich wohl und das Referat muss sein, denn ohne Referat keine Hausarbeit in diesem Seminar, aber die Hausarbeit will ich unbedingt bei der Dozentin zu dem Themenkomplex Integration und Inklusion schreiben.

Danach bin ich zum A/B Café und traf ein paar Kommilitoninnen mit denen ich mich gut versteh. Hier kam das Highlight meines Tages. Ich bekam ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Ein traumhaft schönes Armband. Die Mädels gingen dann vor zum Hörsaal und hielten mir einen Platz frei, so dass ich mir noch einen Salat kaufen konnte. Im Hörsaal war es dann so voll, dass sogar Studentinnen und Studenten vor dem Saal stehen mussten, weshalb der Dozent erläuterte warum der Raum so klein ist. Hach die Technik. Es war so amüsierend wie er es verdeutlichte, das die Umstellung vor 6 Monaten von einem funktionierenden System auf ein Neues zu so vielen Problemen führt, dass nicht mal Raumreservierungen gespeichert werden. Die Vorlesung wurde also abgebrochen und findet hoffentlich nächste Woche in einem anderen Saal statt.

Ich hatte nun eigentlich noch viel Zeit und entschloss in die Mensa etwas essen zu gehen. Ich saß da so, aß meine Möhrenschnitzel, meinen Salat und war fast mit dem Salat durch, da klingelte mein Handy. Der Hort war dran. Verdammt. Ausgerechnet heute. Naja, Ende vom Lied, ich konnte nicht aufessen, sondern durfte direkt aufbrechen. Ich wurde hektisch und ich glaub ich bin noch nie so schnell aus der Mensa gehetzt und in den nächsten Bus gehüpft um Zeit zu sparen.

Am Hort holte ich das Kind, dem ein Missgeschick passiert war ab, eilte mit ihm zur Haltestelle, machte einen kurz Stopp in der Stadt, um Erste Hilfe leisten zu können für den doofen Notfall der einfach sehr unpassend war du hetzet dann mit Sohnemann zur Bushaltestelle, damit wir den Bus zur Therapie bekommen. Zur Erläuterung hätte ich normal Schluss gehabt von der Uni her, hätte ich aus der Vorlesung eilen müssen. Die Zeit zwischen Vorlesungsende und wir müssen den Bus erwischen für die Logopädie ist sehr eng.

Wir sind dann zur Logopädie gefahren und da konnte ich dann runter fahren. Im Anschluss ging es dann mit Sohnemann kurz in die Stadt. Er wollte heute ungesunde Märchensuppe. In Ordnung. Hauptsache das Kind isst mal wieder was. Seid seine beiden Wackelzähne stärker wackeln verweigert er viel an essen.

Um 7 Uhr brachte ich ihn dann ins Bett, las ihm eine Geschichte aus dem Pixi-Buch vor, gab den Katzen essen und setzte mich an diesen Text.

Nun werde ich mich an meine Aufgaben setzen, denn für beide Seminare hab ich einiges zu tun diese Woche. Sollte ich also evtl. erst nächste Woche wieder einen Blog Post setzen nehmt es mir nicht übel, aber mein Zeitfenster ist echt eng gestrickt diese Woche.

Alles Liebe

Eure Jenny

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Ein Gedanke zu “Endlich wieder Vorlesungen oder der Start ins 3. Fachsemester

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