An mein kleines Handy

Hallo mein liebes Handy,

ja du mein liebes Schicksal. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so verzweifelt bin wegen dir. Bist du doch ein Segen in unserer Zeit. Du erleichterst uns die Kommunikation und das Leben ungemein. Sollte man doch meinen. Doch seit meiner letzten Mobilfunkvertragsverlängerung sind wir uns nicht mehr grün. Es geht nun soweit, dass ich so verärgert bin und verzweifelt, dass ich gerade nicht schlafen kann.

Angefangen hat alles vor einem Jahr. Plötzlich startetest du dich, mein Handy, das erste Mal neu. Ich dachte okay ein kleiner Fehler nicht weiter schlimm. Doch 3 Monate später war die Situation immer schlimmer geworden mit dir. Ich ging also zum Laden meines Mobilfunkanbieters und bat um deine Einsendung, da teilte mir die „Kompetenz“ in Person mit, dass dies nicht mehr gehen würde. Ich hatte dich, mein Handy, kein Jahr und war verwirrt. Sollte ich dir nicht mehr helfen können? Ein Bekannter erzählte mir wenige Tage später, dass die Dame mir Mist erzählte.

Da die Zeit mit dir, meinem geliebten Handy, wieder etwas besser wurde ging ich mit dir nicht direkt wieder hin. Doch im Februar landeten wir dann wieder im Laden meines Mobilfunkanbieters, dort hieß es dann, dass ich erstaunlicher Weise schon im März die Vertragsverlängerung machen könnte und dich sogar noch bis Mai einsenden darf zur Reparatur. Ich jauchzte auf und dachte mir. Komm wir schaffen das.

Vor 3 Tagen war es dann soweit und glücklich ging ich mit dir zum Laden, doch dann der Schock. Ich müsste bis August 15 Euro zusätzlich zahlen, damit ich ein Neugerät bekomm und die Vertragsverlängerung vor August machen kann. Geld das ich nicht habe. Ich erzählte von den Problemen mit dir und wurde wieder weggesendet mit ich solle es mir überlegen. Mein Händler des Vertrauens war auch nicht da. Krank. War das ein schlechtes Omen für uns beide?

Wahrscheinlich, denn heute Abend hast du dich nun entschieden von mir zu gehen und mich zeitlos zurück zu lassen. Nicht mal meine Armbanduhr funktioniert aktuell. Hatte ich mich doch auf dich verlassen. Ich gebe dich aber nicht auf. Vielleicht reparieren sie dich ja jetzt und geben mir für die Zeit wo du weg bist ein Leihgerät. Du hast so tapfer durchgehalten.

Vielleicht kommst du morgen doch wieder zur Vernunft. Wir brauchen dich doch. Wie soll ich denn sonst erreichbar sein für den Kleinen? Gib uns doch zumindest noch bis nach Ostern, damit ich dann auch wirklich Zeit habe dich zu versorgen und reparieren zu lassen auch wenn so sämtliche Bilder der letzten Tage verloren gehen.

In tiefer Hoffnung, dass du mir noch meine Daten wieder her spuckst.

Deine verbundene Besitzerin

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