Ein Ausflug ins Sea Life

Es war wieder still um uns. Erst war der Sohn krank, dann ich und außerdem hat mich ein hoher Grad an Erschöpfung eingeholt. Aber noch 2 Monate, dann sollte es besser werden. Hoffe ich zumindest.

Heute aber haben wir uns nach langem endlich mal wieder einen Ausflug gegönnt. Wir sind ins ca. 200 km entfernte Speyer gefahren und haben das dortige Sea Life besucht. Karten hatten wir uns schon Online bestellt. So mussten wir nicht lange an der Kasse warten, denn Online gibt es die Möglichkeit Expresskarten zu kaufen (quasi VIP halt). Wichtig ist, wenn man mit einer Person reist, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen B trägt, dann ist eine erwachsene Begleitperson frei.

Begonnen haben wir unseren Ausflug quasi schon gestern Abend. Mein Sohn war so nervös, dass er mit mir auf der Couch TV schaute, da er einfach nicht zur Ruhe kam. hier schlief er dann ein.

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Am nächsten Morgen wachte er auf der Couch auf und rief: „Endlich ist morgen. Heute fahren wir ins Sea Life!“

Wir machten uns fertig, packten Proviant und fuhren los. Der Große war ganz nervös und schaute gespannt aus dem Fenster. Allerdings habe ich ihn auch noch nie so ruhig erlebt. Kurz vor dem Sea Life sahen wir dann noch das Technik Museum. Überall Flugzeuge und Züge auf dem Außengelände und anscheinend kann man in einige sogar reingehen. „Mama, gehen wir da auch mal hin?“ „Bestimmt. Das wäre auch was für den Herzmann*.“, sagte ich schmunzelnd und schaute zu meinem Freund der Tapfer das Auto fuhr und schon gestern erwähnte, dass es da auch noch ein Technik-Museum gibt.

Dann waren wir endlich da und fanden auch sehr schnell einen Parkplatz auf dem Parkbereich des nebenan liegenden Yachthafens. Vor dem Sea Life standen schon einige Besucher Schlange und hier kam der Vorteil der Expresskarten. Wir konnten einfach vorbei, tauschten unsere Expresskarte gegen Stempel und Stempelausweis für den Sohn ein, gingen kurz hoch zu den Toiletten. Dann begannen unsere Rundreise.

Am Anfang kam man in einen kleinen Raum, indem ein kurzes Video gezeigt wurde. Schön mit einer Cartoon Schildkröte, die einen gebrochenen Panzer hatte und einführte in die Arbeit von Sea Life. Sie erklärte auch warum einige Tiere dort leben müssen.

Als man dann endlich weiterkonnte kam man in die Rheinwelt und erfuhr warum die Becken mit künstlichen Pflanzen gefüllt sind. Dies hat nämlich 2, in meinen Augen wichtige, Gründe. 1. die meisten Tiere wohnen in tieferen Meeresbereichen ohne Wasserpflanzen, allerdings haben sie in den Becken ohne die Pflanzen keinen Platz zum Verstecken, warum nimmt man dann keine echten Pflanzen? Hier kommt Grund 2 zu Tage, bei echten pflanzen müsste man die Becken heller beleuchten, was den Tieren Schaden würde und es käme zu Problemen mit Grünalgen.

Mit solchen Arten von Informationen setzten wir unsere Unterwasserreise fort und der Sohn konnte die 9 Aufgaben lösen und so nebenbei etwas lernen, wie zum Beispiel, dass es 50 Seepferdchen Arten gibt und das Sea Life 13 züchtet. Doch genug der Worte ich mag nun einige Bilder sprechen lassen:

Für uns waren es faszinierende 90 Minuten, die wir dort verbrachten und der Ausflug hat sich trotz langer Anfahrt redlich gelohnt. Wir trafen immer wieder auf Mitarbeiter, denen man auch Fragen stellen konnte. Was einen evtl. Nerven konnte war der offensive Umgang mit dem Artenschutz und dem Schutz der Meere, denn dieser war überall Hauptthema. Ich persönlich finde es aber gut und wichtig. Am Ende des Rundganges gab es dann einen Souvenirshop bei dem wir 2 neue kuschelige Bewohner kauften für das Kuscheltierbett meines Sohnes:

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Auch ein Restaurant gibt es dort, allerdings fanden wir keine Sitzmöglichkeit mehr, weshalb wir dann entschieden auf dem Heimweg irgendwo zu essen.

Alles in allem war der Ausflug sehr lehrreich und für uns sehr lohnenswert und ich freue mich, wenn wir irgendwann mal wieder ins Sea Life fahren und uns in der Unterwasserwelt fesseln lassen, dann vielleicht, wenn der Sohn größer ist und noch mehr erfahren möchte über die verschiedenen Tiere.

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6 Gedanken zu “Ein Ausflug ins Sea Life

  1. Tolle Eindrücke, die ihr da gesammelt habt. Ich kann mich an solche Ausflüge als Kind auch noch sehr gut erinnern, das bleibt manchmal für immer im Gedächtnis. Für die Kleinen ist das so spannend und als Erwachsener ist man ja auch immer wieder begeistert, wenn sich die Gelegenheit bietet.

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    1. Definitiv. Ich hatte auch viel Spaß und hab mich gerne etwas eingelesen. Mein Sohn ist absoluter Tiernarr und deshalb sogar seit über 2 Jahren Vegetarier. Für ihn ist sowas immer faszinierend, da Tiere seine Freunde sind. Besonders toll war, dass er einen Seestern berühren durfte. Wir können uns so Ausflüge nicht oft leisten, aber wenn sind sie immer an einen Ort, der für ihn besonders ist. Letztes Ostern waren wir im Kölner Zoo 🙂

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      1. Ja, das Geld … unsere sind noch etwas zu klein (18 Monate) für so große Ausflüge, aber ich freue mich schon sehr darauf dann so etwas mit den Zwillingen zu unternehmen. Und wahrscheinlich habe ich mindestens so viel Spaß wie die beiden dabei ^.^ Ich erinnere mich an den einen Ausflug, wo ich ziemlich große Fische streicheln konnte. Da war ich 8 oder so 😀 Bin schon gespannt, was für unsere dann ‚besonders‘ werden wird.

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