Die Sache mit der Schulbegleitung (4)

Der Sohn ist gerade aus dem Haus in Richtung Schule, ich habe einen Berg an Aufgaben vor mir, doch bevor ich gleich weiter unseren Koffer packe, für die nächsten 4 Tage Klinik, möchte ich zumindest diese Woche noch zu der Sache mit dem Schulbegleiter wieder mal bloggen.

Der letzte Stand war von Ende Februar. Ich berichtete euch da, dass es nicht gerade rosig läuft und es wurde auch nicht wirklich besser. Mittlerweile schreibe ich nur noch mit der Einsatzleitung (seit 4 Wochen).

Nach der Supervision hatte ich einen Termin mit der Therapeutin noch und erfuhr, dass der Schulbegleiter sein Lehramtsstudium abgebrochen hat, da er nicht mehr verbeamtet werden konnte. Er war wohl zu alt geworden. Er habe dann 7 Jahre irgendwie an einer Schule gearbeitet und dann zu seinem Träger gewechselt.

Wenn ich aber dennoch studiert habe (besonders etwas leicht Pädagogisches), dann sollte ich doch eigentlich wissen wie wichtig Supervisionen und Kontakte mit Eltern sind. Aber hier passiert gar nichts mehr. Bzw. bevor ich auf die Einsatzleitung um geschwungen bin bekam ich E-Mails, die mich echt schlucken gelassen haben.

Auf meine freundlich und berechtigt gestellte Frage z.B. warum er einmal donnerstags nicht da war (zumindest erzählte mein Sohn mir das) kam eine Mail, wo ich dachte. Hallo, erstens wie ich mein Kind erziehe ist meine Sache und zweitens hat ein Kind sehr wohl das Recht zu wissen, dass der Schulbegleiter nur noch ab 9:45 Uhr da ist. Es waren noch so einige anderen Dinge drin, wo ich dachte was geht denn jetzt ab und dass alles nur, weil man freundlich nachfragte, wo er denn war. Ich beriet mich dann mit der Therapeutin und wir verblieben so, dass ich nicht inhaltlich auf die E-Mail eingehe, sondern nur zu einem Klärungsgespräch lade mit etwas zeitlichem Abstand, damit die Gemüter runterkochen. Auf diese Einladung hin kam dann und jetzt zitiere ich:

„Nein, keine Zeit und auch Urlaub! Ich müsste auch wissen, was im Moment dein Problem ist. Aber wie gesagt keine Zeit dafür im Moment, ich muss mich auf L(…) konzentrieren und will keine Nebenbaustellen aufmachen… Mit L(…) läuft’s dagegen gut.“

Das war das letzte was ich von ihm persönlich gehört habe bis auf eine SMS als ich meinen Sohn nach einer Woche Grippe wieder gesund gemeldet hatte. Er wies mich dann daraufhin, dass ja Autismus angeblich vom Darmtrakt kommt. Ein absolutes No-Go und ich hätte in die Luft gehen können. Eine Einladung der Therapeutin zur erneuten Supervision hat er auch abgelehnt. Seine Einsatzleitung hat alle Informationen und auch meinen Wunsch ihn zu entfernen und dennoch kommt sie mir mit, dass sie ihm nahelegte sich einen anderen Fall auszusuchen.

Ich werde jetzt erst mal das Krankenhaus hinter mich bringen, wenn dann immer noch keine neuen Informationen vorliegen werde ich wohl nicht ein wenig freundlich mehr sein, auch wenn ich im Zwiespalt bin, denn zu meinem Sohn ist er wohl endlich nicht mehr Laut, dank dem Förderlehrer, aber ich habe kein Vertrauen in eine Person, die nicht mit mir kommuniziert, die Supervisionen verweigert und auch die Schule nicht informiert, wenn er einfach mal länger als Ferien sind Urlaub macht (davon ab, dass auch ich nicht informiert war). Die Klassenleitung weiß, dass ich Probleme mit ihm habe und sehr unzufrieden bin und ich mag so nicht weiterarbeiten. Einen Schulbegleiter dieser Art brauche ich nicht. Also auf in die nächste Runde in der Sache mit der Schulbegleitung.

 

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8 Gedanken zu “Die Sache mit der Schulbegleitung (4)

  1. Eieiei, was sind das denn für seltsame Manieren? Ich würde ja mal tippen dass sein Studiumsabbruch nicht wirklich was damit zu tun hatte, dass er nicht verbeamtet werden will, sondern weil er es nicht gepackt hat…wie klappt denn seine Kommunikation mit der Schule? Ich hoffe es bessert sich bald, aber hört sich ja eher nach einem grundsätzlichen Problem mit der Person an :-/

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    1. Naja, ich würde meinen auch nicht so berauschend, wenn er diese nicht mal über seinen verlängerten Urlaub informiert. Die Klassenlehrerin war völlig verwirrt…..Bin so langsam einfach nur genervt.

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  2. so Leute sind einfach schlimm :(. Am schlimmsten ist, dass man ihnen nicht auskommt und sich jeden Tag aufs Neue ärgern muss. Wir hatten bis jetzt gottseidank eine super Schulbegleiterin. Aber wir ziehen nächsten Monat um, und die neue Lehrerin hat schon durchblicken lassen, dass sie unsere Tochter absolut nicht dahaben möchte.
    Liebe Grüße,
    Isabelle

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