Krankenhaus (2)

Wie ihr mitbekommen habt ware wir ja wieder im Krankenhaus (Twitter und Facebook). Das letzte mal war ja gar nicht so lange her. Dezember wars. Doch diesesmal war es etwas anders.

Die Ankunft

Dieses mal fuhren wir an einem Dienstag ins Krankenhaus, denn so konnten die Therapien intensiver gemacht werden. Abreisen mussten wir wieder sehr früh. Um 6:30 Uhr kam nämlich schon der erste Zug. Die Bahn überraschte uns sogar mit Pünktlichkeit und wir konnten entspannt in Saarbrücken umsteigen und weiter reisen.

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Bei Ankunft in Bad Kreuznach holten wir uns erst mal einen Kakao, denn wir hatten noch eine Stunde bis Aufnahme, und ich sah eine Kreidetafel-Aktion zum Thema: Was will ich erleben bevor ich Sterbe?

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Wir schlenderten dann gemütlich ins Krankenhaus und meldeten uns unten an. Von da aus mussten wir nach ganz oben wieder in die Orthopädie, wo so manch Pfleger uns doch wieder erkannte. „Na, ihr schon wieder hier?“ gabs zur Begrüßung und dann warteten wir eine ganze Weile im Wartezimmer. Das Kind spielte, ich spielte und füllte parallel Zettel aus. Ja, der elendige Bürokratiekram.

Aus dem Wartezimmer konnten wir dann diesesmal erst das Zimmer beziehen bevor dann der aufnehmende Arzt zu uns kam. Das wurde natürlich auch erst mal ein wenig dekoriert:

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Nach einiger Wartezeit später und dem Ausblick aus einem Zimmer einer anderen Patientin (eine nette ältere Dame, die uns den Aufbau eines Baukrans hat beobachten lassen) durften wir dann runter zur Anästhesie, wo mein Sohn wieder mal begeistert war vom Aquarium. Nachdem wir dann die Akte hochgebracht hatten, gingen wir auch mal ein wenig an die Luft, denn der Chefarzt war noch im OP und somit nutzen wir den Moment, um etwas Luft zu schnappen:

Zum Abend essen gab es dann Brot, Käse und Möhrensalat. Für ein Krankenhausessen war die vegetarische Kost gar nicht so übel. Hier mal eine Auswahl von Frühstück, Mittag und Abendessen:

 

Der OP-Tag

Am nächsten Morgen stand dann schon der Narkosetag an. Mein Sohn durfte nicht frühstücken und so musste Mami solidarisch mit Hungern. Er bekam dann die Zauberpflaster und sein OP-Hemdchen und zu unserem Glück war er das einzige Kind auf der Orthopädie, somit der erste Patient vom Doktor im OP. 20160420_070255

Nach 90 Minuten warten, während dessen ich frühstückte durfte ich dann runter zu ihm. Als „alter Hase“ natürlich ohne die Schwestern. Ich kenn mich da ja nun schon aus *lach* (Die Bezeichnung wurde uns vom Pflegepersonal gegeben).

Im Aufwachraum war, der kleine Mann dann mal kurz wach und so konnte oben Bescheid gegeben werden. Aber er schlief direkt wieder ein. Aufgestanden ist er dann um 13 Uhr auf der Station erst wieder und hat somit das Mittagessen verschlafen. Hier kam dann aber auch der Ärger des Aufenthaltes, denn hätte ich kein Reiseproviant dabei gehabt, hätte er bis zum Abend nichts zu essen bekommen, denn der Frühdienst vergaß das Mittagessen beiseite zu stellen. Was die Spätschicht auch sehr ärgerte…denn im Kühlschrank war nur noch Joghurt und sonst halt Zwieback da. Gut das Mami immer soviel mitschleppt >.< Der retsliche Tag verlief dann eher ruhig, denn diesesmal hatten die Spritzen und Narkose doch gut zugeschlagen, denn mein Sohn war noch 2 Tage danach leicht wackelig auf den Beinen. Am Narkosetag konnte er sogar ohne mich nicht sicher laufen.

Die Folgetage

An den beiden folgenden Tagen haben wir dann die Zeit gut verbracht. Mein Großer regenerierte sich und wir besuchten hin und zu den Kiosk. Hinzu kamen Besuche der Physiotherapeuten, damit die Botoxbehandlung auch Wirkung zeigt. Am letzten Tag saßen wir dann wie die Hühner auf der Stange und warteten auf unsere Entlassung:

Die Katze, heißt übrigens Lilly und war die Tapferkeitsbelohnung für die Überstandene Narkose. Öfter mal was neues 😀 Nein, eher nciht. Er hat ja eine wahre Kuscheltiersammelwut.

Die Heimreise war dann auch relativ entspannt. Bis auf das die Bahn Verspätung hatte und wir daher den Bummelzug aus Saarbrücken nehmen mussten. Als wir dann in Trier waren, gingen wir dann auch erst Mal in mein Lieblingscafé in Bahnhofsnähe. Das Balduin.

Von dort aus ging es dann nur noch kurz dem Freund auf der Arbeit Hallo sagen und dann Heim, Taschen unpacken, denn am Abend siedelte dann das Kind übers Wochenende ins Hotel zum Papa und Mami erholte sich von den Tagen Krankenhaus.

Und jetzt mache ich mich motiviert auf etwas für die Uni zu tun.  In diesem Sinne bis zum nächsten Blogpost.

Jenny

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