Hilfe gesucht!

Ich tu mich schwer das zu machen, aber ihr Lieben wir brauchen Hilfe. Wir haben lange mit uns gehadert, aber wir glauben, dass dieser Schritt meinem Sohn und somit auch uns als Familie helfen kann. Allerdings können wir ihn ohne Hilfe nicht finanzieren.

Wie ihr wisst ist mein Sohn Autist. Und gerade in den Ferien hatte er nun auch wieder einige Meltdowns. Leider wird noch immer oft gemeint, dass er einfach normal wütend ist und diese Aggressionen total unter Kontrolle habe. Wir wollen ihm helfen aus diesen Meltdowns einfacher heraus zu kommen bzw. evtl. zu verhindern, dass diese kommen. Auch wollen wir seine Weglauftendenzen unter Kontrolle zu bekommen, denn erst in den Ferien ist er aus einem Hotel abgehauen. Wir haben daher echt schon viel getestet, doch es gibt eine Sache auf die er gut anschlägt. Auf Tiere.

Nun haben wir geforscht, uns erkundet und sind durch Zufall auf eine Seite mit Assistenzhunden gekommen. Das war vor 1 ½ Jahren schon. Ich dachte immer, die gibt es nur für körperlich behinderte Menschen oder aber Blindenhunde, aber für Autisten? Doch die gibt es wirklich, aber man kann sie nicht fertig ausgebildet kaufen, denn sie werden individuell auf jeden einzelnen Autisten trainiert.

1 ½ Jahre habe ich immer wieder überlegt und jetzt ist auch mein Lebensgefährte soweit, dass er sagt: „Lass es uns versuchen. Lass uns schauen, dass wir Hilfe bekommen bei der Finanzierung und einen Hund ausbilden.“ Also habe ich angerufen bei der Organisation und nachgefragt was da an Kosten auf uns zu kommt. Wir reden hier von einer Summer von „Roundabout 6000 Euro“ (Zitat aus dem Telefonat), da die nächste Trainingsstelle 120 km entfernt ist und wir wöchentlich hin müssen dann über wohl 2 Jahre gehen wir von ca. 7000 Euro insgesamt aus mit Fahrkosten, damit wir es sicher finanzieren können. Alle laufenden Kosten können wir selber tragen, also Futter, Tierarztkosten etc. Das sollte für uns kein Problem sein. Auch kann ich sicherstellen, dass der Hund 24/7 bei mir ist, denn das muss er sein, da wir Eltern bei Autismushunden die Hauptverantwortung tragen. Und auch vom Vermieter gibt es hier keine Probleme. Die Bahn würde also frei stehen für eine Anschaffung. Aber es gibt ein Problem. Und hier kommt ihr ins Spiel.

Ich habe keine Ahnung wie ich ein Spendenkonto eröffne, ob es eine Organisation gibt, die uns unterstützen würde beim Sammeln (und ich habe schon viel geschaut, aber laut Vereinigung sammeln die Leute privat über Facebook und so) oder ob ich das Privat machen muss, dann kommen aber irgendwelche Steuern auf uns zu und ich muss evtl. mehr sammeln als den Grundbetrag. Außerdem kann ich ohne helfenden Verein keine Spendenquittung ausstellen. Wie könnt ihr also helfen? Ihr könnt gerade in den Anfängen helfen, indem ihr evtl. einen Verein kennt, der sich der Sache annehmen würde oder indem ihr mir helft das juristisch und gesetzlich richtig privat auf die Beine zu stellen und wenn es nur durch Tipps ist. Wenn ihr mehr über die Ausbildung erfahren wollt oder auch die Trainingsvereinigung, dann würde ich euch auch einen Link dazukommen lassen.

Aktuell überlege ich dann die Spenden über Betterplace zu sammeln, doch wie funktioniert das? Das würde in Verbindung mit unserer lokalen Presse sein. Wo ein Vater mich drauf hingewiesen hat den ich kenne und der dort arbeitet, aber aktuell im Urlaub ist. Also wenn irgendwer Ahnung oder Tipps hat, dann bitte meldet euch bei mir. Ich erzähle dann mehr darüber.

Auch würde ich mich freuen, wenn wer ein kreatives Händchen hat und gegen einen Obulus evtl. ein kleines einfaches Logo erstellen würde, was man für die Aktion verwenden könnte. denn ich kann leider sowas gar nicht. Oder denkt ihr das ist unsinnig? Ihr seht Fragen über Fragen und ich wäre dankbar, wenn ihr mir helft mein Chaos im Kopf zu sortieren.

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11 Gedanken zu “Hilfe gesucht!

  1. Mein Freund ist Art Designer, er könnte denke ich bei dem Logo helfen. Er hat schon öfter Logos für Firmen und kleine Gruppen gemacht und zeichnet generell gern mal Auftragsmäßig herum. (Der Header auf meinem Blog ist von ihm.) Beim Rest kenne ich mich genauso wenig aus wie du, tut mir leid 😦 Ich wünsche dir aber dass ihr das hinbekommt. Die Idee klingt gut.

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  2. Ich finde es beneidenswert und hoffe sehr, dass ihr das Geld für den Hund zusammen bekommt. Frag doch mal bei @tollaBea nach, wie du so eine spendenaktion machen kannst, ihr meine, dass sie so etwas schon öfters mit organisiert hat.
    Ich drücke euch ganz doll for Daumen!

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    1. Mach ich mal. Vielleicht hat sie ja noch Ideen 🙂

      Danke Katha. Und ja die Hoffnung liegt darin, dass ihm einige Dinge dann leichter Fallen. Aktuell versteckt er sich auch immer hinter mich. Vielleicht wird er auch mutiger mit einem Hund an seiner Seite. Neben den anderen Dingen wo dieser Hund helfen könnte.

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  3. Uff…
    ich muss Zugeben, dass ich mich mit diesem Thema leider auch überhaupt nicht auskenne.
    Aber die Idee von Katha ist schon nicht schlecht. Bea ist eine wirklich liebe. Als wir kürzlich unser Desaster mit der Windelversorgung hatten, hat sie meinen Beitrag bei sich auf der Seite geteilt und ich bekam viele Hilfreiche Antworten ❤ Eine davon brachte auch die Lösung 😉
    Ansonten frag auch mal in der Gruppe "besondere Kinder & ihre Eltern" auf Facebook nach, dort habe ich schon das ein oder andere Mal was zu Spendenkonten /-aktionen gelesen für Rehautensilien und Tierthearpien im Ausland gelesen. Also breit gefächert.
    Ich drücke euch die Daumen,
    Beate

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    1. Danke Beate. Ja, Bea habe ich eine Nachricht geschrieben und Janet empfahl mal bei Mompreneur zu fragen. Das hab ich jetzt auch gemacht. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube aus der Gruppe Besondere Kinder & ihre Eltern bin ich mal rausgegangen. Aber kann sein, dass ich die Gruppe auch verwechsel, hmm :/ War wegen so Zickenkriegen in einigen und bin irgendwann aus allen raus, weil dann wurde ne neue gegründet und man zu einer neuen hinzugefügt und ich blickte da irgendwann nimmer durch. Es war mir dann auch zu nervig.

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  4. Hi,

    also erstmal wünsche ich dir ganz ganz viel Glück bei diesem Vorhaben. Es wird sicher nicht leicht und einige zeit dauern, aber mit etwas Glück (und der richtigen Unterstützung) könnt ihr es vielleicht schaffen. Ein paar Gedanken von mir:

    – Ihr braucht einen catchy Namen für die Aktion, etwas was hängen bleibt, sowohl ein Titel als auch ein Hashtag sein kann der im Kopf bleibt…damit können sich die Leute identifizieren.
    – Verbinde die Aktion mit „Aufklärung“ über Autismus. So kannst du vielleicht ein paar Vereine, die sich mit Autismus beschäftigen, ins Boot holen…
    -Scheue dich nicht Leute ins Boot zu holen, die die Aktion teilen sollen…je mehr, desto besser.
    – Passe deine „Kampagne“ an die verschiedensten Kanäle an, um eine große Reichweite zu erlangen (und anderen die Chance zu geben es auch weitläufig zu teilen). Z.B. ein Foto zur Aktion (mit dem geplanten Logo und/oder Titel) auf Instagram, eine hashtag-Aktion auf Twitter, vielleicht eine Facebook-Gruppe oder Page zur Aktion, etc.
    – Wende dich auch an die Deutsche Direkt-Hilfe. Die haben eine große Reichweite und erreichen viele Leute, die gerne helfen (sonst würden sie der Deutschen Direkthilfe ja nicht folgen).
    – Presse! Sobald deine Aktion etwas weitere Kreise zieht wende dich an die lokale Presse…Zeitung, Radio, etc. Online-Phänomene sind derzeit sehr interessant und man berichtet gerne darüber. Nur nicht schüchtern sein!
    – Transparenz: Bleib am Ball und informiere deine Follower und Unterstützer regelmäßig über den Fortschritt…sie sind ja nun Teil der Bewegung und wollen es quasi miterleben.

    Rechtlich und so kann ich dir leider nichts zu sowas sagen…Ich weiß, dass Bea von Tollabea (Twitter) letztens Geld für die Familie eines kürzlich verstorbenen Bloggers gesammelt hat. Ich würde sie an deiner Stelle mal fragen, was sie da alles machen musste…

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Ich drücke euch ganz doll die Daumen! Du kannst auf mich zählen die Aktion, wenn es soweit ist, auch kräftig zu teilen.

    Liebe Grüße,

    Die Perlenmama

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    1. Hallo liebe Perlenmama,

      wow, da waren jetzt einige Ideen bei wo ich sag danke sehr! Das wird definitiv helfen die Dinge zu berücksichtigen. Das steuerrechtliche kläre ich jetzt hoffentlich nächste Woche beim Finanzamt. Hoffe ich kann da einfach so vorbei, sonst muss ich einen Termin vereinbaren. Als Name schwebt mir gerade kurz und knapp „Ein Hund für Luca“ im Kopf. Und die Aufklärung über Autismus ist definitiv ein guter Punkt 🙂 Aber Aktionsname geht dann auch über einen Hashtag. EIne eigene Seite dafür wäre natürlich auch gut, weil dann direkt verfolgbar ist was der Hund so macht. Wenn ein Großteil finanzierbar ist werde ich wohl auch direkt wieder Kontakt knüpfen zur Organisation und wir werden das Projekt dann Schritt für Schritt mit seinem Stand zeigen. Das steht für mich fest. Die Leute sollen ja sehen was mit dem Geld passiert. Wollte dann auch einen eignen Bereich hier auf der HP einrichten 🙂
      Und auf das Teilen hoffe ich dann ja 🙂

      Liebe Grüße

      Jenny

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  5. Hallo,

    ich weiß von meiner Schwägerin, die einen Diabetikerwarnhund hat, dass ihre Ausbildungsstätte auch Autismusassistenzhunde ausbildet. Die sind aber leider im Schwarzwald. http://helfendehunde.de/index.htm

    Außerdem gibt es den Verein Lichtblicke e.V. (http://verein-lichtblicke.de/beratung-rund-um-die-tierische-assistenz/) der sich ganz dem Thema Assistenzhunde verschrieben hat. Die helfen bei der Trainersuche etc. und richten auch Spendenkonten für Teams ein, sodass Spendenbescheinigungen erstellt werden können. Ich weiß nicht, ob man für diesen Service dann Vereinsmitglied werden muss, aber eine unverbindliche Nachfrage an Bert Bohla schadet sicher nicht.

    Mehr Informationen habe ich leider auch nicht, aber ich hoffe, dass ihr einen guten Hund und Assistenzhundeschule findet und auch die Spenden zusammenkriegt.
    Wirklich schade, dass Assistenzhund (außer den Blindenführhunden) in Deutschland, im Gegensatz zu Österreich, noch nicht im Gesetz definiert sind und deshalb an eine Übernahme durch die Krankenkassen nicht zu denken ist.

    Viele Grüße

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    1. Hallo,

      ja schade das es leider keine Kostenübernahme gibt. Aktuell sind wir im Gespräch mit einem Verein, aber eine Terminfindung ist schwer, denn der Verein ist in der Nähe von Rostock. Hier hätten wir aber ein Ausbilderteam, ein Team was den Hund von Geburt an abcheckt, erzieht und versorgt, sowie uns dann nach Übergabe ein Leben lang begleitet. Es zieht sich gerade nur bis zum ersten Treffen. Ich hoffe einfach, dass sie sich nun zügig wieder zurück melden auch wenn sie viel zu tun haben. Sollte es aber aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, wende ich mich an die von dir empfohlenen Stellen. Danke dir dafür!

      Liebe Grüße

      Jenny

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