#DuBistDemokratie

Dieses Hashtag erreichte mich gerade durch Tollabea, aufgenommen durch Allerlei Themen und auch Wheelymum schon, ich liebe dieses Hashtag. Wenn auch mein Blog bisher eher unpolitisch war lebt doch Demokratie in unserer Familie und ich mag euch an unserem demokratischen Leben teilhaben lassen.  Wann geht das besser als jetzt. daher wird dieser Beitrag ein Mix aus Bildern und Erfahrungen. 

Doch was ist Demokratie eigentlich für uns? Und warum leben wir sie intensiv aus?

Demokratie ist das recht in unserem Land mit zu bestimmen und sich für unser Land einzusetzen. Demokratie ist für mich Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Demokratie ist für mich etwas bewegen können und ein Türöffner. Doch wie kam ich zu diesen Bildern von Demokratie?

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Wir auf unsere ersten Demo. Wir demonstrierten in Luxemburg vor der russischen Botschaft gegen die Politik in Russland und deren vorgehen gegen Homosexuelle.

Als ich ein Kind war, da fand ich die Welt ungerecht, die Politiker waren für mich abgehobene Idioten und Politik fand ich vor allem langweilig. Es betraf mich nicht. Ich gehörte zu den Menschen denen Politik und Teilhabe egal war. Ich war überzeugt es bringt doch eh nichts. Die da oben machen was sie wollen. Aber das ist falsch. Das ist nicht so und das habe ich gelernt. Und auch eher durch einen Zufall.

Mein Start in ein politisches Leben.

Als ich nach Trier zog war ich frustriert. Ich hatte Mühe gehabt eine Wohnung zu finden und dann kam auch noch mein Kummer mit meinem Sohn. Wir liefen von Arzt zu Arzt und keiner wollte wirklich helfen und dann noch die Betreuungssituation. Eine kleine Katastrophe. Auf jeden Fall war ich verzweifelt und aus einer Intuition heraus schrieb ich verschiedene Parteien an und beklagt mich darüber. Eine Partei lud mich dann zu sich ein. Hier begann mein Engagement. Ich fühlte mich verstanden und habe dort auch den Patenonkel meines Sohnes gefunden.  Außerdem war ich dann selber politisch aktiv und war über ein Jahr in städtischen Ausschüssen tätig. Ich engagierte mich stark im Jugendhilfeausschuss und im Dezernatausschuss 2. In beiden Ausschüssen habe ich sogar Erfolge verzeichnen können und Änderungsanträge einbringen können, die durchgingen und auch Respekt erlangt von meinen Kollegen. Aufgehört habe ich mit großen weinendem Herz, weil ich meinen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden konnte.

Luca Wahlkampf
Auch plakatieren waren wir zusammen. (Bild ist ausgeschnitten worden,da ich hier keine Wahlwerbung für eine Partei machen möchte. Wichtig ist wählen zu gehen was ihr wählt liegt an euch!)

Doch die Politik verlor ich nie aus den Augen.

Aber ich habe mich nie wirklich politisch verabschiedet. Ich gehöre zwar keiner Partei mehr an, aber ich bin noch aktiv. So nahm ich am Aktionsplan Inklusion der Stadt Trier teil als Gruppensprecherin der Arbeitsgruppe Erziehung und außerschulische Bildung und wurde auch geehrt dafür. Ach nahm ich am ReAudit „familiengerechte Hochschule“ meiner Universität teil. Aktuell setze ich mich unter anderem für Schwangere ein, indem ich Teil von Mother Hood e.V. wurde und ich spreche bald als betroffene Mutter auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusive Bildung“.

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Politik ist nicht einfach. Sie ist anstrengend und auch oft komplizierter als gedacht. Das habe ich in meinen Jahren in Trier gelernt. Aber das Einsetzen lohnt sich und wird auch zurückgezahlt. Noch heute pflege ich meine politischen Kontakte und bringe Impulse mit ein. Impulse die auch Bundestagspolitiker erreichen. Erst kürzlich hatte ich wieder Kontakt zu zweien, weil mir meine Themen brennen.

Mein Sohn und mein Freund wissen von meinem Einsatz und der Sohn war sogar oft mit mir mit. Er war immer Stolz, wenn er was tun konnte und wenn es plakatieren oder Flyern war. Er war immer dabei. Auch bei den Wahlen nehme ich ihn mit und auch dieses Jahr wird er wieder mit mir kommen und auch mit zur Wahlkabine dürfen. Denn dort erkläre ich ihm was das für ein Zettel ist und wie man wählt. Lernen beim Zeigen bzw. Teilhaben. Uns ist Politik und Demokratie wichtig. Es gehört zu uns und wird immer zu uns gehören. Das weiß ich auch mittlerweile und dieser demokratische Einsatz ist das schönste für mich.

Ich kann nur an alle appellieren, nehmt euer Recht wahr, geht wählen. Setzt euch selber ein. Zusammen können wir Dinge verändern. Manchmal ist es schwer und dauert lange, aber der Kampf lohnt sich immer.  Teilhaben ändert nämlich auch uns selber.

Weitere tolle Beiträge und den wunderbaren Aufruf findet ihr hier bei Allerlei Themen die wie folgt aufruft:

„Wichtig für alle Blogger, die das Thema aufgreifen wollen:

  1. Macht mit ! und schreibt etwas zu dem Thema „Demokratie – warum unsere Kinder es dringend verstehen müssen“ und ruft dazu auf, zu den Wahlen zu gehen!
  2. Verlinkt euch untereinander so gut es geht! Genau dann entsteht es: Ein riesiges Netzwerk aus Artikeln zu #DubistDemokratie !!!
  3. Es wäre cool, wenn wir alle ein ähnliches Titelbild verwenden mit einer Pappe in der Hand und dem Hashtag #DubistDemokratie – sorgt für Wiedererkennungswerte 🙂
  4. Ruft zu den nächsten politischen Wahlen auf!“
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7 Gedanken zu “#DuBistDemokratie

  1. Ich denke, wer nicht wählen geht, hat kein Recht darauf sich über das Ergebnis Der Wahlen zu beschweren. Meine Kinder, jetzt im TeenagerAlter, informieren sich über das Weltgeschehen. Und ich ermutige sie dazu. Denn nur so können Sie ihren Platz im politischen Geschehen finden und später die richtigen Entscheidungen treffen.

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